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Clio Yogini

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DIE WEISSE TARA
DIE WEISSE TARA

WEISSE TARA – LEUCHTENDER STERN

 

Unter dem Titel „WEISSSE TARA – LEUCHTENDER STERN“ zeigte ich eine Auswahl meiner Bilder im Tina-Salettl.

 

Träume und ihre Zusammenhänge haben mich schon seit meiner Kindheit beschäftigt…künstlerisch umgesetzt habe ich das Thema in meinem „Labyrinth der Träume“, gezeigt bei Mont Martre in Purkersdorf 2012….

 

So sollte mich der Lauf der Dinge nun eigentlich nicht wundern – und wundert mich doch wieder doppelt wegen all der Synergien, die deutlich machen, dass das Leben aus einem geistigen Urgrund geboren wird.

Ein vor vielen Jahren geträumter und im Gedächtnis klar behaltener Traum: ich erlebte mich bei meiner ersten Vernissage, doch die Bilder waren alle weiß! Verwirrt erwachte ich damals aus dem Traum – weiße Bilder??? Meine Bilder waren immer geprägt von starken Farben und intensiven Motiven – und dann dieser Traum???

Ich war verwirrt…doch Jahre vergingen und ich behielt meine Kunst gut unter Verschluss, wollte der "Gefahr" entgehen, „für ein Publikum“ zu malen, wollte die Malerei als etwas ganz persönlich authentisches für mich entwickeln. War immer schon Experimentierende in allen möglichen Kunstformen und Verweigerin des schulischen Lehrens/Lernens von Kunst, wollte mich  Trends und Schulmeisterei entgegenhalten, mir meine Entwicklung im geschützten Seelenraum bewahren...von den figuralen und labyrinthischen Motiven wechselte ich schon bald immer wieder zur Darstellung der Vergänglichkeit…zen-buddhistisch geprägt, nach einem losgelösten Umgang mit der Sterblichkeit und einem schier unendlich erscheinenden Meer an emotionalen Wandlungs- und Wachstumsschmerzen  suchend, entstand die Reihe „Weiße Tara“.

 

 

Spirituell bedeutsam sind der Mitgefühlsaspekt der weißen Tara und auch ihr Bezug zu Schnee und Winter. Jene Jahreszeit, wo im äußeren Sterben die Regeneration wirksam ist. Die Angst vor dem Loslassen durch Verbundenheitsgefühle zu relativieren, zu wissen, dass auf jeden Winter ein Frühling, folgt, und ja, Hesse hat es schön gesagt:  Jedem Neubeginn wohnt ein Zauber inne…

 

Im Wachsen, wie der Baum in seinen Jahreskreisen wurde es eines Tages möglich, mich zu zeigen, seit 2009 beteiligte ich mich an Gruppenausstellungen in der Region (Künstler im Wienerwald)...und nun ganz spontan aus einem zufällig mir zufallenden Gespräch heraus: diese Vernissage im Tina-Salettl! Meine erste eigene Vernissage...

 

 

Die weiße Tara – sie wird auch als Vision, als leuchtender, wegweisender Stern am Himmel bezeichnet, die dich anleitet am Weg zu bleiben. Selbst wenn alles schwierig ist, den Weg des Vertrauens nicht zu verlieren. Das ist Trost und Spiritualität in der Art, wie sie aus meiner inneren Erfahrung not-wendend ist…ich danke der weißen Tara für ihre Führung durch wilde Wasser und kalte Zeiten, hin zu immer wieder blühenden Wiesen der Lebendigkeit und Verbundenheit und freue mich, mit den Gästen der Vernissage die HINGABE an den steten Wandel des Lebens zu feiern! Denn wie sonst, als mit Feiern können wir unsere Vergänglichkeit ertragen??? Lehrt uns das nicht schon Fellinis „La dolce Vita“? Oder noch viel älter: die Göttin Februata unter deren segnendem Blick sich die Menschen verrückt und entzückt seit alters her dem Feiern hingeben...auch die dionysischen Feste wurden in der Wintersend-Zeit gefeiert...die Weiße Tara im Endstadium der Auflösung...

Weiße Tara-Vernissage mit Performance
Weiße Tara-Vernissage mit Performance